Soziokratie – WAS IST DENN DAS?

Soziokratie ist ein Prinzip um Familien, Gruppen, Vereine oder Firmen zu organisieren. Sie ist eine ausgereifte Möglichkeit der Selbstorganisation. Sie ist auch ein Konzept und eine Haltung. Soziokratie kann als andauernder gemeinsamer Lernprozess verstanden werden, der uns erlaubt „Fehler“ zu machen und daraus Neues zu entwickeln – uns zu entfalten. Sie unterstützt Organisationen dabei folgende Werte zu leben:

  • Gleichwertigkeit
  • Transparenz
  • Nachhaltigkeit
  • Effektivität
  • Verantwortungsübernahme
  • permanentes Lernen

Soziokratie wird in der Praxis in verschiedenen Formen ausgeübt. Es gibt verschiedene Strömungen von Soziokratie, wie klassische Soziokratie (SKM) mit ihrer Kreisorganisationsmethode, oder Soziokratie 3.0. (S3), oder die Holokratie. Diese überschneiden sich, aber unterscheiden sich auch. Welche „Schule“ passt, dass kommt auf die Grundhaltung des Teams an. Mögen Sie gerne klare Regeln und es ist wichtig für Sicherheit in der Selbstorganisation zu sorgen, dann passt SKM. Geht es um einen agilen und kooperativen Zusammenschluss, dann ist die S3 etwas. Wollen Sie gerne ein dynamisches Unternehmen aufbauen, bei dem die Einzelnen zwar miteinander an einem Strang ziehen, aber ihre eigenen autonome Bereiche verantworten, dann ist die Holokratie das Richtige für Sie.

Die SKM und die Holokratie werden in der Regel komplett von einem externen zertifizierten Berater implementiert. S3 ist Opensource und kann autodidaktisch Stück für Stück erprobt werden. Ich bevorzuge die agile S3 und begleite Vereine, Kooperativen, Unternehmen in ihrem Weg sich diese Form der Soziokratie selbst anzueignen, wenn es das geeignete Mittel für die angefragte Problemstellung ist. Vor einer punktuellen oder umfassenden Implementierung erhebe ich gemeinsam mit der Organisation in einer vorangehende Diagnostik die genaue Situation.

siehe Organisationsberatung und Supervision